MCI gibt Partnerschaft mit Atos in Deutschland für umfassende IT-Securitylösungen bekannt

Der Spezialist und Integrator für Broadcast- und Medientechnik MCI kooperiert nun mit Atos in Deutschland, um bei medientechnischen Konzeptionierungen auch Cyber Security zu adressieren und mögliche Risiken über ein Proof of Concept (POC) zu minimieren. Das Angebot umfasst die vollumfassende Beratung und Analyse zur IT-Sicherheit durch IT-Security Experten von Atos in Deutschland, die gezielte Suche nach Sicherheitslücken aber auch die Themen Datenschutz sowie die Erstellung von Disaster-Recovery-Plänen.

Durch diese Partnerschaft bietet MCI seinen Kunden ab sofort ein voll umfassendes Lösungs- und Beratungsangebot zum Thema IT-Security im Broadcast- und AV-Umfeld.

Die Flexibilisierung von IP-Infrastrukturen in der Broadcast- und AV-Branche bietet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Die Digitalisierung führt zu leichter anpassbaren Workflows für die Anwender, die technisch gesehen aber auch deutlich komplexer werden. Bei der vielschichtigen Zusammenführung klassischer Präsentationskonzepte (z.B. lineares TV) mit OTT, Online oder Social Media Lösungen stehen Interoperabilität und Workflows im Vordergrund. Mit der Flexibilisierung erhöhen sich auch die Risiken durch die „Offenheit des Systems“. Zu bestehenden IT-Systemen kommen IT-Produktionssysteme hinzu. Auch wenn es eine Trennung der Netze gibt (physikalisch und logisch), kommen neue Risiken hinzu – z.B. durch BYOD-Arbeitsweisen, Cloud-Anwendungen, Remote Servicedienstleister oder Ingest /Playout Schnittstellen nach extern.

Atos ist in Europa Marktführer im Bereich IT-Sicherheit: Mit weltweit über 4.500 Experten, 14 Adaptive Security Operation Centers (SOC) sowie vier Entwicklungszentren bietet Atos innovative und umfassende Sicherheitslösungen für Kunden aus allen Branchen und Industrien. Darüber ist Atos vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert für die Bereiche IS-Revision, IS-Beratung sowie Penetrationstests.

MCI startet Repräsentanz in München

Ab dem 01. März 2018 ist MCI nun auch direkt im Münchner Raum vertreten.

Natürlich wurden süddeutsche Kunden, wie beispielsweise der BR, HSE24, Plazamedia, ProSiebenSAT.1 aber auch der SWR in Baden-Baden, Mainz oder Stuttgart immer schon gut bedient. „Trotzdem wollen wir mit dem MCI Produktportfolio von ROSS, DTC oder Clear-Com noch näher am Kunden sein, um fortschrittliche Lösungen optimaler diskutieren zu können“. So Tim Grevenitz, Vertriebsleiter und Prokurist der MCI.

Studio Hamburg MCI, mit Hauptsitz in Hamburg und einer Niederlassung in Berlin Adlershof freut sich, mit Johannes Warning einen kundenorientierten, technisch versierten Mitarbeiter gewonnen zu haben.

Das Büro am Rande von München bietet ausreichend Platz, um Equipment vorzuhalten und Installationen oder Demos vorbereiten zu können.

Nah an der A8 gelegen ist auch der Weg nach Österreich kurz, um auch hier Kunden unterstützen zu können. „Für uns ein großartiger Schritt, da Johannes viel praktische Erfahrung und Know How mitbringt und top zu unserem jungen und engagierten Team passt“, so Grevenitz weiter.

Johannes Warning hatte zuletzt mit ROSS Projekte mit dem Themenschwerpunkt Smart Regie umgesetzt und ist bereits seit Jahren in der Branche etabliert.

MCI gewinnt Crestron Integration Award

Zum bereits 11. Mal wurden auf der diesjährigen ISE in Amsterdam die Crestron Integration Awards verliehen. Auch MCI gehörte zu den Preisträgern und durfte sich über einen der begehrten Awards freuen.

Das Projekt an der RWTH Aachen zur medientechnischen Ausstattung des neuen Hörsaalzentrums „C.A.R.L.“ wurde in der Kategorie „Best Educational Project“ ausgezeichnet und setzte sich damit gegen die Konkurrenz aus 21 Ländern durch.
MCI war von Januar 2016 bis April 2017 in Aachen im Einsatz und stattete in diesem Zeitraum 27 Hörsäle sowie Seminarräume mit medientechnischen und elektroakustischen Anlagen aus.

„Die sehr hochwertige medientechnische Ausstattung des Hörsaalgebäudes liefert die Grundlage für einen modernen Lehrbetrieb, damit keine  Anforderungen und Wünsche offen bleiben. Sie bietet den Professoren und Dozenten die Möglichkeit, Lehrinhalte zeitgemäß zu vermitteln.
Neben der Ausfallsicherheit, die für einen reibungslosen Lehrbetrieb unbedingt erforderlich ist, steht auch die Bedienerfreundlichkeit im Vordergrund. Demzufolge wurde in Anlehnung an die Bestandshörsäle das Fabrikat Crestron gewählt.“, so Wolfgang Jungen, Gebäudemanagement RWTH Aachen.

Erfolgreicher Messetag trotz Sturmtief “Friederike”

Am 18. Januar 2018 lud die Studio Hamburg MCI zum bereits neunten Mal zur Hamburg Open in die Studios A3 und A9/10 auf dem Studio Hamburg Gelände ein.

Trotz schlechter Witterungsverhältnisse und Zugausfällen im ganzen Land, nahmen viele Besucher den Weg nach Hamburg in Kauf.

Die Messe für Broadcast-, Medien- und Produktionstechnik ist mittlerweile zum festen Termin in der Branche geworden.
Die Nachfrage nach Ständen war so hoch, dass die Ausstellungsfläche kurzfristig auf 2200 m² erweitert wurde. „Durch die Erweiterung konnten wir in diesem Jahr knapp 100 Ausstellern Platz bieten – das ist neuer Rekord!“, freute sich Lea Petzold, zuständig für die Messeorganisation bei MCI.

Hamburg Open 2018 (1)

In gemütlicher Atmosphäre wurde der Messetag zum regen Austausch über die aktuellsten Produkthighlights genutzt.
Hersteller wie Ross Video, Haivision, Clear-Com, Sony, DTC Domo Broadcast, AJA oder Crestron lockten die Besucher außerdem mit spannenden Themen in den Vortragsraum im Studio A3.
Das abschließende „Get Together“ fand dieses Jahr erstmals im Souterrain des Studios A9/10 statt, wo Aussteller sowie Besucher den Tag gemeinsam Revue passieren ließen.

Die nächste Hamburg Open wird voraussichtlich am 17. Januar 2019 stattfinden.

Medientechnische Ausstattung des neuen Hörsaalzentrums an der RWTH Aachen

Zum Jahreswechsel 2015/2016 erhielt MCI den Auftrag der RWTH Aachen zur medientechnischen Ausstattung des neuen Hörsaalzentrums in der Classenstraße. Die insgesamt 27 geplanten Hörsäle und Seminarräume wurden mit medientechnischen und elektroakustischen Anlagen auf dem aktuellsten Stand der Technik ausgestattet.
Aufgrund der hohen, technischen und logistischen Anforderungen des Projektes, wurden an die Eignungsvoraussetzungen des Generalunternehmers besonders hohe Ansprüche in einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren gestellt.
Konzeption, Planung, Ausschreibung und Projektleitung, Medien- und Hörsaaltechnik lagen in den Händen des Teams von Erben Engineering.

Grundvoraussetzung für den Zuschlag war die Erfahrung im Bau, der Inbetriebnahme und dem Handling der geplanten Technologien,  hier im Besonderen der Projektion (mit Edgeblending). Weitere Kriterien waren die Simulation, Ausrüstung und Einmessung der Beschallungsanlage in den bis zu 1000 Sitzplätzen großen Hörsälen, die Anbindung der Mediensteuerung an die Gebäudeleittechnik und die Errichtung einer Fernwartung für den hochschuleigenen technischen Support.

Für das Projekt wurden für alle Signalübertragungen (Audio, Video, Steuerung, Lichttechnik und IP-Streaming) strukturierte Netzwerke aufgebaut (Cat-7 Kupfer- oder LWL Gradientenfaser-Kabel). Die gesamten Steuerungen, das IP-Streaming und die Audioübertragung über AVB und DANTE setzen hierbei auf Ethernet-Netzwerke auf. Alle weiteren Dienste (z.B. HDbaseT für eine Video Übertragung in HD/2K/4K/3D) nutzen ebenfalls die physikalische Netzwerkinfrastruktur, allerdings unabhängig von Ethernet. Die Signalübertragung erfolgt dabei über Signalmodule, die dem Nutzer die gewünschten AV-Anschlüsse zur Verfügung stellen.

Die 3 größten Hörsäle H01-03, mit bis zu 1000 Sitzplätzen, wurden mit jeweils drei Barco Projektoren mit einer Leuchtdichte von 26.000 Ansi-Lumen in Spezialgehäusen zum Schall- und Personenschutz ausgestattet. Des Weiteren verfügen sie über Auto-Calibration-Systeme für ein perfektes Edgeblending. H01 und H02 verfügen über eine gemeinsame Regie und einen Geräteraum, der teilweise auch die Technik des etwas kleineren H03 beinhaltet.
Die Beschallung erfolgt über verteilte Audiomatrizen von Biamp mittels großer Line-Arrays von Alcons und Mikrofonie von Sennheiser. Über mehrere Crestron-Mediensteuerungen verteilte Programmierungen und je eine Crestron 32×32 Matrix sorgen für das Signalrouting und die Steuerung aller AV-Komponenten des Raumlichtes und weiterer Gebäudefunktionen.
Eine Guntermann & Drunk-KVM,  Sony-Kameras auf Sachtler-Stativen und der Media Master CL4000G von Reach runden das medientechnische Gesamtsystem ab. Letzterer ermöglicht hierbei das Streaming und  die Aufzeichnung der Vorlesungen und Veranstaltungen für die VoD-Plattform.
MCIs Crestron-Programmierungen ermöglichen den Dozenten auf einfache Weise alle benötigten Geräte für ihre Vorlesungen selbst zu steuern. Bei Bedarf ist zusätzlich über die Regie ein begleiteter Techniker-Betrieb möglich. Für Großveranstaltungen können mehrere Hörsäle zusammengeschaltet werden. Für den Einsatz mit verteilten Experiment-Aufbauten stehen zudem mobile Signalwandler in 21 Flightcases zur Verfügung.

RWTH Aachen (2)

Die Hörsäle 4-11 verfügen über einen gemeinsamen Geräteraum, wobei die vier Hörsäle 4-7 mit bis zu 214 Sitzplätzen deutlich kleiner sind als die Hörsäle 1-3. Sie verfügen „nur“ noch über je zwei Panasonic-Projektoren PT-DZ870ELK mit einer Leuchtdichte von 8.500 Ansi-Lumen. Die vier kleinsten Hörsäle 8-11 mit je bis zu 150 Plätzen wurden entsprechend mit kleineren Projektoren mit 7.000 Ansi-Lumen ausgestattet. Die Beschallung erfolgt ebenfalls jeweils über Audiomatrizen von Biamp mit Lautsprechersystemen von Alcons und Mikrofonie von Sennheiser. Je eine Crestron DMPS3-300-C Mediensteuerung und zwei zentrale  Crestron 32×32 Matrizen sorgen für das Signalrouting und die Steuerung aller AV-Komponenten, des Raumlichtes und weiterer Gebäudefunktionen in den Hörsälen 4-11.

Alle Hörsäle wurden mit Visualizern von WolfVision  und Wand- sowie Tischanschlussfeldern von ReinPack ausgestattet.

Neben den Hörsälen umfasste der Auftrag auch die Ausstattung von 16 Seminarräumen u.a. mit Panasonic-Projektoren, Bose-Lautsprechern und Crestron DMPS3-200-C Präsentationssystemen.

Für unseren Systemproduktpartner Crestron war das RWTH Aachen Projekt ebenfalls ein Großauftrag. So wurden neben fünf 32×32 AV-Matrizen mit 220 Digital Media Ein- und Ausgangskarten auch 46 Tasten- und Touch-Bedienpanel, 59 Digital Media basierte Signalempfänger und -Sender, 27 DMPS Präsentationssysteme, sechs CP3 Mediensteuerungen und weitere Komponenten, sowie die zentrale Fusion Managementsoftware u.a. zur Fernwartung und Raumbuchung, integriert. Die auf dem Client-Server-Prinzip basierte Applikation ermöglicht es, Status-Informationen der angeschlossenen Geräte zu sammeln und für den technischen Support übersichtlich raumweise darzustellen. Geräteparamenter wie Betriebszustand, Laufzeit, Betriebsstunden der Beamerlampen, Zeitraum seit der letzten Wartung, sowie der aktuelle Status der Steuerungskomponenten können spezifisch eingesehen werden und vom Administrator auch per Remote geschaltet werden.

Die durch die Studio Hamburg Werkstätten konstruierten und gefertigten Dozentenpulte werden über Multi-Verbinder mit nur einem Hartingstecker am jeweiligen Bodentank angeschlossen und können so mit wenig Aufwand für den technischen Support flexibel eingesetzt werden.

MCI verantwortete das 3 Mio. Euro Projekt als Generalunternehmer und führte mit eigenen Ressourcen die Erstellung der Pflichtenhefte und die Programmierung der Mediensteuerungen, die Schallmessung und Simulationen, Montageplanung, Inbetriebnahme, Dokumentation und Schulungen der Nutzer durch.

Die Abnahme erfolgte zum Beginn des Jahres 2017. Die neuen Räume nahmen Ihren Betrieb zu Beginn des Sommersemesters auf.

Erneuerung des Sende- & Produktionskomplexes bei N-JOY

Im Mai 2016 begann MCI am Hörfunk-Standort des Norddeutschen Rundfunks am Rothenbaum mit der Erneuerung des Sende- & Produktionskomplexes des Hörfunkprogramms „N-JOY“.

In die Senderegien wurden die aktuellsten DHD Pulte der Serie 52/MX eingesetzt. In Kombination mit den 10″ IPS Touchscreens lassen sich Presets, KDO Sprechstellen Belegungen und selbst Raumlicht-Einstellungen leicht und intuitiv auswählen.
Die redaktionellen und die sendenahen Arbeitsplätze wurden mit Multitouch-Mischpulten des Typs DHD-52/TX ausgestattet, die wie die Regiepulte an eine Wellenkreuzschiene DHD 52/XD2 angebunden sind.
Über eine KVM-Matrix des Herstellers Ihse mit 48 Ports je Studio, lassen sich die Samsung Curved-Monitore individuell beschalten. Es besteht sogar die Möglichkeit zwei unterschiedliche Quellen auf einem dieser Displays darzustellen. Auch passen sie sich der Tisch- und Arbeitsfläche deutlich besser an, als herkömmliche 16:10-Displays. Zwischen den beiden Curved-Displays befindet sich die Darstellung des Sendeablaufs der Scisys Steuerung.

Die Studios sind für zukünftige „Visual Radio“ Anwendungen vorbereitet, sodass Kamerasignale und andere Elemente, wie Slideshows in Abhängigkeit vom Sendeplan und der Rotlichtsteuerung automatisch geblendet werden und so auf den Online-Kanälen zur Verfügung gestellt werden können.
Ein Truss-System ermöglicht eine flexible Befestigung von Videokameras, Videomonitoren und Beleuchtungselementen. Im Zentrum des Sendemöbels wurde das sogenannte „UFO“ vom Truss-System abgehängt. Das UFO, ein über den Köpfen der Moderatoren schwebendes, wankelförmiges Element, bespannt mit einem Segeltuch und im Zentrum durchbrochen von sechs abgehängten und höhenverfahrbaren Videomonitoren, war eine besondere Herausforderung für die vier beteiligten MCI-Ingenieure.

Die Regien und auch die Redaktionsbereiche wurden mit einer Vielzahl an Videomonitoren ausgestattet, die über eine kleine Videokreuzschiene mit TV-Programmen, Websites oder aktuellen Klickzahlen bespielt werden können. Die Monitore in den Regien dienen, bespielt mit Logos oder ähnlichem, auch als Hintergrundelement für die Videokameras.
Das Sendemöbel besteht aus drei einzeln höhenverfahrbaren Tischen für zwei Moderatoren und einen Nachrichtensprecher, die im Dreieck angeordnet sind, sodass sich eine gute Sichtbeziehung ergibt. Hergestellt wurden die Möbel in den Studio-Hamburg Werkstätten.

Im Februar 2017 gingen die Moderatoren das erste Mal aus dem ersten Studio auf Sendung. Der gesamte Produktionskomplex wird Anfang 2018 fertiggestellt.

Studio Hamburg MCI veranstaltet neunte Hamburg Open

Am 18. Januar 2018 auf dem Studio Hamburg Gelände, von 10 – 18 Uhr.

Ein Tag der offenen Tür mit einer Handvoll geladener Gäste aus der Branche – das war die Hamburg Open noch vor einigen Jahren.
Im Januar 2017, zur 8. Auflage, war aus dem ursprünglichen Branchentreff bereits eine etablierte Messe geworden. Die Ausstellungsfläche von anfänglichen 150m² hatte sich auf 1800m² vergrößert, 90 Aussteller zeigten ihre Produkte und die Besucherzahlen knackten erneut die Tausendermarke.

Am 18. Januar 2018 geht die Hamburg Open nun bereits in die neunte Runde und der Zuspruch ist auch diesmal groß. „Die Nachfrage nach den Ständen war in diesem Jahr außerordentlich hoch und eine Vielzahl ist bereits gebucht worden. Wir freuen uns, dass die Hamburg Open mittlerweile ein fester Termin in vielen Kalendern ist.“, so Lea Petzold, zuständig für die Messeorganisation bei MCI.

Stattfinden wird das Event wieder in den Studios A3 sowie A9/10 auf dem Studio Hamburg Gelände. Von 10 bis 18 Uhr stellen die Aussteller der Broadcast-, IT-, Film- und Medientechnik ihre Produkte aus und laden Kunden sowie Kollegen aus der Branche an ihre Stände ein.

Abgerundet wird der Messetag durch informative Vorträge namenhafter Hersteller, wie Ross Video, Sony, AJA, Crestron oder Clear-Com. Ein besonderes Augenmerk setzen die Vortragenden dabei auf die Themen IT Security und aktuelle IP-basierte AV-Übertragungsmöglichkeiten.

Der Eintritt zur Hamburg Open ist für Besucher wie immer kostenlos.

Weitere Informationen unter: www.hamburgopen.de

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Umfangreiches Upgrade der Interkom beim NDR mit Clear-Com

Der Norddeutsche Rundfunk wird an seinem Standort in Hamburg Lokstedt ein umfangreiches Upgrade seiner Clear-Com Interkom Landschaft durchführen.
Die Modernisierung der fiber-basierten Interkom Matrizen und die Erneuerung der Drahtlos-Kommunikation hat bereits begonnen. Das Projekt wird vom deutschen Clear-Com Vertriebspartner MCI begleitend durchgeführt.

Clear-Com wird vom NDR bereits seit 10 Jahren genutzt. Auf Grund der großen technischen Vorteile fiel die Entscheidung für das umfassende Upgrade der Clear-Com Interkom Systeme. Die aktuelle Infrastruktur besteht aus acht fiber-basierten Eclipse Omega Matrizen. Sowohl die drei Fernsehstudios, die Sendeabwicklung, der Hauptschaltraum und ARD Aktuell sind mit hoch redundanten Clear-Com Matrizen ausgestattet.

In der ersten Stufe des Projekts werden alte Drake LCD-Sprechstellen durch 150 neue Clear-Com V-Serie Panel ersetzt, um die Systemumstellung auf die neue Eclipse HX Systemsoftware vorzubereiten. Im Oktober wird die Systemumstellung abgeschlossen sein. Die nächste Phase beinhaltet die nahtlose Integration des DECT Drahtlos-Systems FreeSpeak II, inklusive 40 extrem robuster Beltpacks, acht FreeSpeak II Fiber Splittern und mehreren Empfangsantennen.
Dank des nahtlosen Roamings haben die NDR Mitarbeiter eine unterbrechungsfreie Abdeckung im gesamten Bereich der Studios, der angrenzenden Räume, Flure sowie des großen Foyers und das in der höchsten Sprachqualität.
Die Matrix ermöglicht auch die Einbindung von State-of-the-Art Übertragungs-Technologien, mittels MADI-, IP- und DANTE-Karten.
Für den Studio 2 Neubau des NDR wurden bereits jeweils eine 64-Port Dante- und MADI-Karte sowie zwei 32-Port IP-Karten samt Eclipse Omega Matrix vom NDR beauftragt.

Aufgrund der Größe des Systems begleiten sowohl MCI als auch Clear-Com den NDR bei der Inbetriebnahme. So kann sichergestellt werden, dass die umfangreichen Anforderungen des NDRs an das System bis ins letzte Detail erfüllt werden.

Tim Grevenitz, Vertriebsleiter MCI: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass der NDR Clear-Com weiterhin das Vertrauen als zentrales Interkom-System schenkt. Clear-Com‘s technologischer Vorsprung ermöglicht dem NDR auch zukünftig flexiblere, effizientere und effektivere Produktionsprozesse zu gewährleisten. Diese komplexe Installation unterstreicht unsere Fähigkeit groß angelegte Sender, die qualitativ hochwertig produzieren, zu unterstützen.“

Westdeutscher Rundfunk erhält Smartproduction Regie von Ross Video

Mittendrin in Köln und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dom befindet sich das WDR Funkhaus, das mit dem Klaus von Bismarck Saal, dem kleinen Sendesaal und seinen circa 250 Veranstaltungen pro Jahr das zweithöchstfrequentierte Veranstaltungshaus in Nordrhein-Westfalen ist, direkt nach der Kölner Philharmonie. Hier werden vor allem Konzerte mit einer großen musikalischen Bandbreite produziert und live übertragen, unter anderem von den Klangkörpern WDR Rundfunkchor, WDR Big Band, WDR Sinfonieorchester und WDR Funkhausorchester. Außerdem kommen diverse Gesprächsrunden, Comedyveranstaltungen, Shows und sonstige Veranstaltungen aus dem WDR Funkhaus.

 

Um die beiden Sendesäle in der öffentlichen Wahrnehmung als crossmediale Spielstätte weiter bekannt zu machen, installierte der WDR kürzlich eine moderne, „smarte“ Multimediaregie incl. der dafür benötigten Infrastruktur. Ziel ist es, die Verfügbarkeit der hochkarätigen Veranstaltungen im Internet zu erhöhen und die Präsenz der Klangkörper in den sozialen Netzwerken zu steigern. Dabei soll zu der qualitativ hochwertigen Tonproduktion ein Videobild als Mehrwert hinzugefügt werden, das den anspruchsvollen Erwartungen der Zuschauer/-innen gerecht wird und mit geringem Aufwand hergestellt wird.

 

Durch die Einbeziehung des langjährigen Vertriebspartners Studio Hamburg MCI in die Planung der Smartproduction Regie, konnte in kürzester Zeit ein Testszenario für den WDR aufgebaut werden. MCI verfügt über die Expertise und die notwendigen Demosysteme der Firma ROSS Video, wie den Carbonite Bildmischer, das XPression Grafiksystem sowie das Ross Dashboard, sodass der WDR auch über die Planungsphase hinaus vollumfänglich unterstützt werden konnte. Die Entscheidung, zentrale Produktionstechnik der Firma Ross zu installieren, fiel nach einer ausführlichen Marktanalyse im Rahmen einer Bachelorarbeit. Die kompakten Bildmischer der Carbonite-Serie verfügen über sämtliche in der Broadcastwelt erforderlichen Features und stechen durch eine spezielle Vernetzbarkeit und eine anpassbare GUI hervor. Trotz ihres großen Funktionsumfangs sind sie sehr platzsparend und in der Handhabung sehr flexibel.

 

Die GUI realisiert Ross Video in Form der einfach und individuell anpassbaren Java-Applikation DashBoard. Darüber lassen sich gewünschte Funktionen des Bildmischers, aber auch andere in der neuen WDR Multimediaregie eingesetzten Geräte und Hersteller auf einer übersichtlichen Oberfläche intuitiv fernbedienen. So stehen dem Bediener wichtige Funktionen des Grafiksystems, der Zuspieler, der Video-Kreuzschiene, des 4-kanaligen Ingests sowie des Multiviewer-Setups auf einem Touch-Monitor zur Verfügung.

 

Genau diese Individualisierbarkeit ist sehr interessant für die neue Multimediaregie, denn es gilt, ein schmales skalierbares Personalkonzept zu ermöglichen. Bei kleinen Produktionen mit auf der Bühne festgelegten Positionen steuert ein(e) Bediener/-in alle Geräte der Multimediaregie für den Livestream, d.h. bis zu sechs fernsteuerbare Kameras, Bildmischer, Schriftgenerator, Aufzeichnung, Zuspielung, Kreuzschiene, Ausspielwege, etc. Bei den meisten Orchesterproduktionen realisieren zwei Bediener/-innen die Produktion. Und in der höchsten Kategorie, meist dynamische oder szenische Produktionen, führen max. drei Personen in der Regie Livestreams mit bis zu acht Kameras durch. Die individuelle Technik unterstützt sie bei der gestalterischen Arbeit. Man kann sagen, dass durch das Ross Video DashBoard eine Anpassung der Technik an das Produktionsteam erfolgt ist, um eine Fokussierung auf die wichtigsten Funktionen während der Liveproduktion zu ermöglichen und den meist langjährigen Mitarbeiter/-innen der Musikproduktion – mit hoher Affinität zur Tonproduktion – den Zugang zur Videotechnik zu erleichtern. Auf diese Weise ist aber auch die volle Produktionsbandbreite, von einfachen Internet-Streams bis hin zu anspruchsvollen Konzertübertragungen für den klassischen Fernseh-Verbreitungsweg zu realisieren.

 

Man muss sich einmal vorstellen, wie eine klassische Studioproduktion in der Regel funktioniert. Der Ablauf wird sehr detailliert geplant und mehrfach geprobt. Die Bedienung jedes Gerätes wird in der Regel durch einen eigenen Arbeitsplatz sichergestellt, z.B. Kamerasteuerung, Bildmischung, Einblendung von Schriften, Aufzeichnung der Signale am sog. „MAZ“-Platz, etc. Auf dem DashBoard werden nun an nur einem Arbeitsplatz die wichtigsten Funktionen aller Geräte abgebildet und durch nützliche Funktionalitäten ergänzt. Als Beispiel seien hier genannt: Bauchbinden können in Dashboard geschrieben, mit Farben optisch sortiert, mit Ein- und Ausblend-Timern automatisiert und mit „AutoCue“ auch einer Rundownliste unterzogen werden. Aufzeichnungen werden für bestimmte Uhrzeiten vorprogrammiert sowie die Steuerung und Kontrolle des Recorders sichergestellt – in der Hektik geht so keine Aufzeichnung mehr verloren. Zudem werden über das Dashboard Mischebenen des Bildmischers zur Verfügung gestellt, die sonst im Livebetrieb nur durch Umschalten verwendet werden konnten. Und auch dabei sind Logiken integriert, die sicherstellen, dass z.B. auf den Projektionsflächen der Bühne niemals die Totalen-Kamera geschnitten und so ein Feedback erzeugt wird. Darüber hinaus speichert die DashBoard-Oberfläche sämtliche Kreuzungspunkte und Produktions-Einstellungen und ermöglicht damit ein geräte- und herstellerübergreifendes „Total Recall“ der Multimediaregie.

 

Durch die Vereinfachung der Bedienung und die Verwendung von vorbereiteten Setups ist man in der Lage, ein Ergebnis zu liefern, welches den Qualitätsansprüchen einer klassischen Fernsehproduktion sehr nahe kommt. So werden neben der Bereitstellung im Internet (Livestream, Mediatheken von WDR, ARD und arte) auch die herkömmlichen Verbreitungswege, wie eben das klassische WDR Fernsehen, genutzt.

 

Im Fokus des neu erschaffenen Formates stand das ressourcenschonende Produzieren. Durch die intelligente Vernetzung von klassischer Broadcasttechnik und der Weiterentwicklung von Bedienschnittstellen, Arbeitsplätzen und Workflows hat man es geschafft, einen Produktionsweg zu finden, der ebenso außergewöhnlich wie smart ist. Somit lässt sich feststellen, dass der Bedarf hin zu einfacheren  oder smarteren Produktionsweisen  und die damit verbundenen veränderten Anforderungen an die Bedienung, Technik und das Personal, nicht im Gegensatz zu den hohen Qualitätsanforderungen moderner Produktionen steht.

 

Abbildung 1

Abbildung 1: Großer Sendesaal „Klaus-von-Bismarck-Saal“ im WDR Funkhaus. Hier werden produktionsbezogen bis zu 8 Kameras installiert, die von der smarten Multimediaregie aus ferngesteuert werden. Der Saal fasst bis zu 800 Zuschauer und ist für bis zu 250 Konzerte und Veranstaltungen pro Jahr gebucht.

 

Abbildung 2

Abbildung 2: Blick in die Multimediaregie mit ihren 3 Arbeitsplätzen. Hier steuern je nach Produktionskomplexität eins bis drei Bediener/-innen alle produktionsrelevanten Geräte.

 

Abbildung 3

Abbildung 3: Direkt am Arbeitsplatz des Bildmischers/-regisseurs ist der Touchscreen des „Dashboards“ installiert, der in der Produktionsoberfläche alle relevanten Funktionen für eine Livesendung parat hält.

 

Abbildung 4

Abbildung 4: Screenshot des Programmausgangs. Zu den Kamerabildern werden bei jeder Produktion Logos, Opener, Abspänne und Grafiken eingeblendet, die allesamt aus dem „DashBoard“ gesteuert werden.

 

Abbildung 5

Abbildung 5: Auf der Einstellungs-Seite können sämtliche Einstellungen für alle Grafik-Elemente vorgenommen werden. Jede Bauchbinde ist eins-, zwei- oder dreizeilig einstellbar sowie mit Timerfunktionen, Farben und Reihenfolge zu erstellen. Um sicherzustellen, dass gewisse Bauchbinden nicht öfter als x-mal eingeblendet werden, können die Wiederholungen je Grafik ebenso festgelegt werden.

 

Abbildung 6

Abbildung 6: Neben der „üblichen“ Steuerung des Bildmischers, dessen Oberfläche hier zum Absetzen des Mischers im Saal virtualisiert werden kann, können auch die Mini-MEs auf dem Touchscreen bedient werden. So können gleichzeitig Bildmischung und Zuspielwege unabhängig voneinander bearbeitet werden.

 

Abbildung 7

Abbildung 7: Durch das „DashBoard“ ist ebenso eine Steuerung der Videokreuzschiene möglich, deren Kreuzungspunkte auf diese Weise gespeichert werden können. Entweder werden nur die Kreuzungspunkte wieder geladen, oder die gesamten Produktionsdaten. Total Recall.

DTC Domo Broadcast präsentiert drahtlosen UHD/4K Sender AEON-TX und Mini-Transmitter auf der IBC 2017

Auf der IBC 2017 wird DTC Domo Broadcast (vormals als Cobham bekannt) mit dem AEON-TX einen drahtlosen 4K UHD Transmitter für Videoübertragung auf den Markt bringen.

DTC Domo Broadcast Sales Director JP Delport: „Auf der IBC werden wir den AEON-TX präsentieren der eine drahtlose  UHD/

4K-Videoübertragung ermöglicht. Wir glauben Broadcaster werden von dem Sender nicht nur wegen der UHD-  und HDR-Möglichkeiten, sondern auch wegen der Vorteile der nächsten Generation der HEVC-Kompression begeistert sein. Ein sehr geringes Delay und eine top Bildqualität sind nur einige dieser Vorteile. Der neue Transmitter und der entsprechende Decoder werden wesentlich höhere Bitraten verarbeiten können als bisher und so erstmalig eine drahtlose UHD/4K-Übertragung ermöglichen. Wir erwarten, dass dies der spannendste Produktlaunch auf der IBC sein wird und eine perfekte Ergänzung zu DTC´s Portfolio an drahtlosen Kamerasystemen.“

Des Weiteren wird DTC erstmalig in Europa seinen Mini-Transmitter Broadcast Nano HD zeigen. Der Broadcast Nano-HD ist eine Weiterentwicklung des Nano-HDs speziell für den Broadcastmarkt. Eine sehr hohe Robustheit,  Broadcaststandard-Schnittstellen, eine forcierte Kühlung und Akkulaufzeit, ein integriertes Controlpanel und eine Bluetooth-Schnittstelle sind die wichtigsten Weiterentwicklungen des neuen Nanos. Die „Kleinheit“ und die neuartige Kühlung, die eine signifikant verbesserte Temperaturleistung liefert, ermöglichen die Übertragung von neuartigen HD- POV- Perspektiven. Beispielsweise kann jetzt die Sicht eines Schiedsrichters oder Jockeys übertragen werden,  die bisher aufgrund von Equipmentgröße und Batterielaufzeit nicht möglich waren.

JP Delport: „Es ist aufregend die Entwicklung und Möglichkeiten von POV Kameras für Liveübertragungen zu sehen. Drohnenbilder, Virtual- und Augmented Reality, 360° Kameraperspektiven und IP-Übertragung: es ist die weltweit immer größer werdende Range an UHD und HDR-Anwendungen, die uns begeistert“.

DTC´s funktionsreicher Kameraaufsatz OBTX und der multifunktionale PRORXD werden mit hinzugefügten Features, wie dem Dual-Sockel-DVB-T für sehr hohe Bitraten bei Studioproduktionen, ebenfalls auf der IBC für Aufsehen sorgen.

DTC Domo Broadcast wird in Deutschland durch Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH vertreten.