Medientechnische Ausstattung des Neubaus der Leuphana Universität Lüneburg

Anfang 2015 erhielt MCI den Auftrag zur medientechnischen Ausstattung des neuen Zentralgebäudes der Leuphana Universität Lüneburg.

Herzstück des Neubaus ist das Auditorium Maximum mit 1000 Plätzen und einer verfahrbaren Tribüne. Eine Crestron Mediensteuerung mit einer Digital Media Matrix ist für die Verschaltung von Audio- und Video-Signalen eingebaut. Die durch MCI-Programmierer konfigurierte Mediensteuerung von Crestron ermöglicht sowohl die Steuerung als auch Überwachung der gesamten Medientechnik des Audimax. Hierbei wurde durch die Programmierung verschiedener Benutzerebenen ermöglicht, dass sowohl Dozenten, als auch professionelle Veranstaltungstechniker das Auditorium anforderungsgerecht nutzen können.
Die Beschallung erfolgt über Shure QSC Line-Arrays und die entsprechenden QSC Prozessoren sowie Verstärker. Die Leuphana Universität entschied sich für Funkmikrofon-Systeme von Sennheiser und einen Panasonic 3-Chip DLP Projektor mit 20.000 ANSI Lumen. Als Projektionsfläche wurden zwei je 120m² große Leinwände, eine vor, die andere am hinteren Ende der Bühne, installiert. Die vordere Leinwand dient bei Vorlesungen als eine Art Raumtrenner, da die Bühne in dieser Situation nicht verwendet wird. Der Projektor stellt sich je nach Nutzung durch Brennweiten- und Fokusänderung automatisch auf die Bildweite und Bildgröße ein. Die weitere Audio-, Video- und Lichttechnik wurde in einem Geräteraum neben der Regie des Audimax installiert. Eine Vielzahl von Versatz- und Wandanschlusskästen ermöglicht die Zuspielung von weiteren AV/IT-Signalen im Gebäude. Neben dem Audimax sind auch 14 Seminarräume mit Crestron Mediensteuerungen und NEC Projektionstechnik ausgestattet.

Leuphana (3)

Eine Besonderheit bei diesem Projekt ist die abstrakte Bauweise des von Daniel Libeskind entworfenen Gebäudes sowie die hohen Maßstäbe an Energieoptimierung und die Verwendung erneuerbarer Energie im Rahmen der Förderlinie „Energieoptimiertes Bauen“.

MCI fungierte mit einem Bauleiter, zwei Planungsingenieuren sowie zwei Monteuren als Generalunternehmer für die Integration der gesamten Medientechnik und verantwortete auch die externen Schnittstellen zu anderen Gewerken. MCI unterstützte bei den ersten Veranstaltungen im Audimax, wie beispielsweise der Eröffnungsfeier, bei der Bedienung der neuen Technik. Der Abschluss des Projektes erfolgte im Sommer 2017.

 

Medientechnische Ausstattung des neuen Hörsaalzentrums an der RWTH Aachen

Zum Jahreswechsel 2015/2016 erhielt MCI den Auftrag der RWTH Aachen zur medientechnischen Ausstattung des neuen Hörsaalzentrums in der Classenstraße. Die insgesamt 27 geplanten Hörsäle und Seminarräume wurden mit medientechnischen und elektroakustischen Anlagen auf dem aktuellsten Stand der Technik ausgestattet.
Aufgrund der hohen, technischen und logistischen Anforderungen des Projektes, wurden an die Eignungsvoraussetzungen des Generalunternehmers besonders hohe Ansprüche in einem EU-weiten Ausschreibungsverfahren gestellt.
Konzeption, Planung, Ausschreibung und Projektleitung, Medien- und Hörsaaltechnik lagen in den Händen des Teams von Erben Engineering.

Grundvoraussetzung für den Zuschlag war die Erfahrung im Bau, der Inbetriebnahme und dem Handling der geplanten Technologien,  hier im Besonderen der Projektion (mit Edgeblending). Weitere Kriterien waren die Simulation, Ausrüstung und Einmessung der Beschallungsanlage in den bis zu 1000 Sitzplätzen großen Hörsälen, die Anbindung der Mediensteuerung an die Gebäudeleittechnik und die Errichtung einer Fernwartung für den hochschuleigenen technischen Support.

Für das Projekt wurden für alle Signalübertragungen (Audio, Video, Steuerung, Lichttechnik und IP-Streaming) strukturierte Netzwerke aufgebaut (Cat-7 Kupfer- oder LWL Gradientenfaser-Kabel). Die gesamten Steuerungen, das IP-Streaming und die Audioübertragung über AVB und DANTE setzen hierbei auf Ethernet-Netzwerke auf. Alle weiteren Dienste (z.B. HDbaseT für eine Video Übertragung in HD/2K/4K/3D) nutzen ebenfalls die physikalische Netzwerkinfrastruktur, allerdings unabhängig von Ethernet. Die Signalübertragung erfolgt dabei über Signalmodule, die dem Nutzer die gewünschten AV-Anschlüsse zur Verfügung stellen.

Die 3 größten Hörsäle H01-03, mit bis zu 1000 Sitzplätzen, wurden mit jeweils drei Barco Projektoren mit einer Leuchtdichte von 26.000 Ansi-Lumen in Spezialgehäusen zum Schall- und Personenschutz ausgestattet. Des Weiteren verfügen sie über Auto-Calibration-Systeme für ein perfektes Edgeblending. H01 und H02 verfügen über eine gemeinsame Regie und einen Geräteraum, der teilweise auch die Technik des etwas kleineren H03 beinhaltet.
Die Beschallung erfolgt über verteilte Audiomatrizen von Biamp mittels großer Line-Arrays von Alcons und Mikrofonie von Sennheiser. Über mehrere Crestron-Mediensteuerungen verteilte Programmierungen und je eine Crestron 32×32 Matrix sorgen für das Signalrouting und die Steuerung aller AV-Komponenten des Raumlichtes und weiterer Gebäudefunktionen.
Eine Guntermann & Drunk-KVM,  Sony-Kameras auf Sachtler-Stativen und der Media Master CL4000G von Reach runden das medientechnische Gesamtsystem ab. Letzterer ermöglicht hierbei das Streaming und  die Aufzeichnung der Vorlesungen und Veranstaltungen für die VoD-Plattform.
MCIs Crestron-Programmierungen ermöglichen den Dozenten auf einfache Weise alle benötigten Geräte für ihre Vorlesungen selbst zu steuern. Bei Bedarf ist zusätzlich über die Regie ein begleiteter Techniker-Betrieb möglich. Für Großveranstaltungen können mehrere Hörsäle zusammengeschaltet werden. Für den Einsatz mit verteilten Experiment-Aufbauten stehen zudem mobile Signalwandler in 21 Flightcases zur Verfügung.

RWTH Aachen (2)

Die Hörsäle 4-11 verfügen über einen gemeinsamen Geräteraum, wobei die vier Hörsäle 4-7 mit bis zu 214 Sitzplätzen deutlich kleiner sind als die Hörsäle 1-3. Sie verfügen „nur“ noch über je zwei Panasonic-Projektoren PT-DZ870ELK mit einer Leuchtdichte von 8.500 Ansi-Lumen. Die vier kleinsten Hörsäle 8-11 mit je bis zu 150 Plätzen wurden entsprechend mit kleineren Projektoren mit 7.000 Ansi-Lumen ausgestattet. Die Beschallung erfolgt ebenfalls jeweils über Audiomatrizen von Biamp mit Lautsprechersystemen von Alcons und Mikrofonie von Sennheiser. Je eine Crestron DMPS3-300-C Mediensteuerung und zwei zentrale  Crestron 32×32 Matrizen sorgen für das Signalrouting und die Steuerung aller AV-Komponenten, des Raumlichtes und weiterer Gebäudefunktionen in den Hörsälen 4-11.

Alle Hörsäle wurden mit Visualizern von WolfVision  und Wand- sowie Tischanschlussfeldern von ReinPack ausgestattet.

Neben den Hörsälen umfasste der Auftrag auch die Ausstattung von 16 Seminarräumen u.a. mit Panasonic-Projektoren, Bose-Lautsprechern und Crestron DMPS3-200-C Präsentationssystemen.

Für unseren Systemproduktpartner Crestron war das RWTH Aachen Projekt ebenfalls ein Großauftrag. So wurden neben fünf 32×32 AV-Matrizen mit 220 Digital Media Ein- und Ausgangskarten auch 46 Tasten- und Touch-Bedienpanel, 59 Digital Media basierte Signalempfänger und -Sender, 27 DMPS Präsentationssysteme, sechs CP3 Mediensteuerungen und weitere Komponenten, sowie die zentrale Fusion Managementsoftware u.a. zur Fernwartung und Raumbuchung, integriert. Die auf dem Client-Server-Prinzip basierte Applikation ermöglicht es, Status-Informationen der angeschlossenen Geräte zu sammeln und für den technischen Support übersichtlich raumweise darzustellen. Geräteparamenter wie Betriebszustand, Laufzeit, Betriebsstunden der Beamerlampen, Zeitraum seit der letzten Wartung, sowie der aktuelle Status der Steuerungskomponenten können spezifisch eingesehen werden und vom Administrator auch per Remote geschaltet werden.

Die durch die Studio Hamburg Werkstätten konstruierten und gefertigten Dozentenpulte werden über Multi-Verbinder mit nur einem Hartingstecker am jeweiligen Bodentank angeschlossen und können so mit wenig Aufwand für den technischen Support flexibel eingesetzt werden.

MCI verantwortete das 3 Mio. Euro Projekt als Generalunternehmer und führte mit eigenen Ressourcen die Erstellung der Pflichtenhefte und die Programmierung der Mediensteuerungen, die Schallmessung und Simulationen, Montageplanung, Inbetriebnahme, Dokumentation und Schulungen der Nutzer durch.

Die Abnahme erfolgte zum Beginn des Jahres 2017. Die neuen Räume nahmen Ihren Betrieb zu Beginn des Sommersemesters auf.

CBBM Uni Lübeck

Universität zu Lübeck – Neubau des Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM)

MCI erhielt im April 2015 den Auftrag zur Integration der Medientechnik in den Neubau des „CBBM“ an der Universität zu Lübeck.

Bei der Baumaßnahme CBBM handelt es sich um einen Neubau eines Forschungsgebäudes. Das Center of Brain, Behavior and Metabolism (CBBM) dient der Entwicklung der Forschung auf dem Gebiet der gegenseitigen Steuerung von Gehirn, Verhalten und Stoffwechselprozessen und ihrer Anwendung in der experimentellen und klinischen Medizin.

Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro und der verantwortlichen Gruppe Medientechnik des IT-Service-Centers (ITSC) der Universität Lübeck durchgeführt. So flossen viele Ideen aus der Erfahrung des täglichen Uni-Alltags in die Umsetzung mit ein.

MCI verantwortet unter anderem die medientechnische Ausstattung für sieben Besprechungsräume sowie drei Doppel-Seminarräume, die auch als sechs Einzelräume genutzt werden können. Die Umsetzung der Rednerpulte basieren beispielsweise auf dem Konzept der Gruppe Medientechnik des IT-Service-Centers der Universität.

Uni Lübeck CBBM Hörsaal

Die Kernkomponente für die Medientechnik ist hierbei eine Crestron Mediensteuerung. Diese kommt auch im Foyer zum Einsatz, in dem MCI eine Sonderkonstruktion einer Videowall anfertigen ließ. Die Videowall besteht aus 9 einzelnen Displays und hat eine Bildbreite von ca. vier Metern. Diese wurde lastmäßig an der Decke über dem Erdgeschoss befestigt. Die Videowall lässt sich über unterschiedliche Signalquellen aus allen Räumen oder auch direkt steuern. Alle Vorlesungen können sowohl aufgezeichnet, als auch live auf die Videowall übertragen werden.

Uni Lübeck CBBM FoyerMCI Videowall im Foyer CBBM

Über ein 15 Zoll Touch Panel lassen sich Bild, Ton und Licht im Foyer steuern. Am Eingang des Foyers wurde ein Info-Bildschirm installiert, der vom Sekretariat aus mit den neuesten Informationen gefüllt werden kann.

Ebenso sind die Brandmeldeanlage (für eine höhere Sicherheit) und die Haustechnik in die Steuerung integriert. Dies ermöglicht die einfache Steuerung von beispielsweise Licht, Jalousien oder Klima im gesamten Gebäude.

Eine Überwachungssoftware (Crestron Fusion) sorgt für die An- und Ausschaltung der Technik, liefert Fehlermeldungen und erleichtert die Wartung der Anlage.

Das Projekt wurde im April 2016 abgenommen.

MCI Videowall CBBM Foyer gezoomt

Medientechnik für den Neubau der Hochschule für Gesundheit auf dem Gesundheitscampus Bochum

Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH wurde im Sommer 2014 beauftragt, diverse Räumlichkeiten der Hochschule für Gesundheit in zwei neuen Gebäuden auf dem Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen (GCNRW) mit der medientechnischer Ausstattung zu versehen. Das Projekt wurde von Kundenseite aus durch das Planungsbüro Erben Elektronische Medien GmbH betreut.

Der GCNRW wird in Zukunft den Knotenpunkt medizinischer Kompetenz des Landes bilden und diese politikberatend, medienwirksam und fachlich kompetent nach außen vertreten. Hierfür bietet er die dazu notwendige Plattform und arbeitet institutionsübergreifend mit Partnern im ganzen Land zusammen. Der Campus soll die Gesundheitspolitik mit Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie mit der Wirtschaft verzahnen.

MCI stattete im GCNRW in zwei Neubauten über 80 Räume, darunter Seminar-, Beobachtungs-, Praxis- und Konferenzräume sowie drei Hörsäle und das Audimax mit elektroakustischen Anlagen, Mediensteuerung und Whiteboards der aktuellsten Technik aus.

Vom kleinsten Seminarraum bis zum größten Hörsaal werden alle Räumlichkeiten dezentral gesteuert. Somit wird verhindert, dass die Technik gleichzeitig auch in anderen Räumen ausfallen könnte.
Je nach Raumgröße werden zur Steuerung Crestron DMPS-200 oder DMPS 300 Systeme eingesetzt.
In den Foyer- und Cafeteria Bereichen kommen unter anderem LCD-Displays mit Digital-Signage PCs zur Präsentation zum Einsatz.
Das 400 Sitzplätze zählende Audimax, wurde mit Eiki LC-HDT Doppelprojektoren ausgestattet, welche in speziell angefertigten Silent-Cases zur Lautstärkedämmung eingebracht wurden.

Alle mit einer Mediensteuerung versehenen Räume werden mit der Crestron Fusion Raummanagementsoftware von einer zentralen Stelle aus überwacht. Jede Raumgruppe hat ihre spezielle Installation und Programmierung. Eine Anbindung an den Haus-Bus zur Steuerung von Licht und Verdunkelung wurde ebenso integriert, wie die Anbindung an die Brandmeldeanlage.

Auch die Einmessung der Beschallungssysteme sowie die Einweisung und Schulung der Nutzer zur Bedienung der Medientechnik gehörten zum Leistungsumfang der MCI.

Die Medientechnik des hochmodernen Neubaus wurde baubegleitend in verschiedenen Abschnitten errichtet, wobei viele der Medientechnik-Racks für die einzelnen Räume in der Hamburger Vormontage auslieferungsfertig vorinstalliert wurden.
Die finale Abnahme des Projektes erfolgte im Dezember 2015.

Medientechnik, Uni-Luebeck

Neue Medientechnik für die Universitäten Greifswald und Lübeck

Hochschulen als neue Zielgruppe für Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH: Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald lässt die Hörsäle der Augenklinik modernisieren, die Universität zu Lübeck erneuert diverse Hörsäle und Seminarräume auf ihrem Gelände um so auf dem neuesten Stand der Medientechnik zu sein.

Neben der medientechnischen Erneuerung der Bestandsanlagen, wird MCI in Greifwald zudem eine neue Zentralsteuerung, Touchpanel, Projektoren und Visualizer integrieren. „Mit diesen Änderungen wird die veraltete Technik komplett ausgetauscht und der Ausbau der Medienintegration im Hochschulsektor voran gebracht“, sagt Maximilian Below, Geschäftsführer Studio Hamburg MCI.

Bei der Installation der neuen Technik muss als besondere Herausforderung darauf geachtet werden, die Räume im denkmalgeschützten Gebäude nicht wesentlich zu verändern.

Als Hauptkomponente kommen die Crestron Mediensteuerungen aus der DMPS Serie zum Einsatz. Mittels Touchpanel werden alle angeschlossenen Geräte hierüber zentral gesteuert.

In Lübeck wird ebenfalls die Crestron Mediensteuerung integriert, wobei die Hörsäle des Zentralklinikums mit einer Audio-DSP von QSC ausgestattet wurden. Sie ist so steuerbar, das sie in drei Räumen gleichzeitig bei unterschiedlichen Veranstaltungen genutzt oder zu einem Signal zusammen geschaltet werden kann. Ein Vorteil der Audio-DSP ist vor allem das Monitoring-System, mit dem das technische Wartungspersonal alle wichtigen Parameter und Einstellungen prüfen und auswerten kann, ohne direkt vor Ort zu sein. So können sich Dozenten direkt telefonisch an das Servicepersonal wenden und die Fehler schnellstmöglich behoben werden.

Bereits seit 2013 wird in einzelnen Projekten die bisherige Mikrofonie an der Hochschule ausgetauscht, da durch die neue Frequenzverteilung und den damit einhergehenden Ausbau von LTE Mobilfunkanlagen neue Systeme notwendig sind. Ziel ist es, Störungen in den Mikrofonanlagen auszuschließen. Die Universität zu Lübeck hofft noch weitere Projekte mit MCI umzusetzen zu können.

„Ein Grund hierfür ist sicherlich auch die Begeisterung des Kunden über die neue Audio-DSP und deren einfache Supportmöglichkeiten“, so Tim Grevenitz, Leiter Vertrieb und Marketing von MCI.