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Erneuerung des Sende- & Produktionskomplexes bei N-JOY

Im Mai 2016 begann MCI am Hörfunk-Standort des Norddeutschen Rundfunks am Rothenbaum mit der Erneuerung des Sende- & Produktionskomplexes des Hörfunkprogramms „N-JOY“.

In die Senderegien wurden die aktuellsten DHD Pulte der Serie 52/MX eingesetzt. In Kombination mit den 10″ IPS Touchscreens lassen sich Presets, KDO Sprechstellen Belegungen und selbst Raumlicht-Einstellungen leicht und intuitiv auswählen.
Die redaktionellen und die sendenahen Arbeitsplätze wurden mit Multitouch-Mischpulten des Typs DHD-52/TX ausgestattet, die wie die Regiepulte an eine Wellenkreuzschiene DHD 52/XD2 angebunden sind.
Über eine KVM-Matrix des Herstellers Ihse mit 48 Ports je Studio, lassen sich die Samsung Curved-Monitore individuell beschalten. Es besteht sogar die Möglichkeit zwei unterschiedliche Quellen auf einem dieser Displays darzustellen. Auch passen sie sich der Tisch- und Arbeitsfläche deutlich besser an, als herkömmliche 16:10-Displays. Zwischen den beiden Curved-Displays befindet sich die Darstellung des Sendeablaufs der Scisys Steuerung.

Die Studios sind für zukünftige „Visual Radio“ Anwendungen vorbereitet, sodass Kamerasignale und andere Elemente, wie Slideshows in Abhängigkeit vom Sendeplan und der Rotlichtsteuerung automatisch geblendet werden und so auf den Online-Kanälen zur Verfügung gestellt werden können.
Ein Truss-System ermöglicht eine flexible Befestigung von Videokameras, Videomonitoren und Beleuchtungselementen. Im Zentrum des Sendemöbels wurde das sogenannte „UFO“ vom Truss-System abgehängt. Das UFO, ein über den Köpfen der Moderatoren schwebendes, wankelförmiges Element, bespannt mit einem Segeltuch und im Zentrum durchbrochen von sechs abgehängten und höhenverfahrbaren Videomonitoren, war eine besondere Herausforderung für die vier beteiligten MCI-Ingenieure.

Die Regien und auch die Redaktionsbereiche wurden mit einer Vielzahl an Videomonitoren ausgestattet, die über eine kleine Videokreuzschiene mit TV-Programmen, Websites oder aktuellen Klickzahlen bespielt werden können. Die Monitore in den Regien dienen, bespielt mit Logos oder ähnlichem, auch als Hintergrundelement für die Videokameras.
Das Sendemöbel besteht aus drei einzeln höhenverfahrbaren Tischen für zwei Moderatoren und einen Nachrichtensprecher, die im Dreieck angeordnet sind, sodass sich eine gute Sichtbeziehung ergibt. Hergestellt wurden die Möbel in den Studio-Hamburg Werkstätten.

Im Februar 2017 gingen die Moderatoren das erste Mal aus dem ersten Studio auf Sendung. Der gesamte Produktionskomplex wird Anfang 2018 fertiggestellt.