Informationen

Kunde:
MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Laufzeit:
Februar 2013 – Februar 2014

Kernkomponenten:

  • Avid NewsCutter Systeme
  • Ihse KVM-Matrix
  • Evertz Videokreuzschiene
  • Harris Audiokreuzschiene

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MDR Leipzig

Erneuerung der Schnittplätze

In der Fernsehzentrale des MDR in Leipzig erneuerte seit Februar 2013 Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH 23 Non-Lineare-Schnittplätze, zwei Tonnachbearbeitungsplätze und sieben Sprecherräume, die für die Vertonung technisch erweitert wurden.

Der MDR hat sich für die Avid NewsCutter Systeme mit Nitris DX Video-I/O Hardware entschieden. Die neuen Schnittsysteme lösen die Avid „Media Composer“ und „Symphony“ samt Adrenaline-Systeme ab, die nur zur Bearbeitung von SD Materialien geeignet waren.

Weiterer Projektbestandteil war die Anbindung der Schnittplätze und Sprecherräume an eine gemeinsame Infrastruktur. Hierbei erlaubt die neue 3G-fähige Videokreuzschiene die Vermakelung der Sprecherräume an die Schnittplätze per Tastendruck. Zudem sind eine Audio- und Remote-Kreuzschiene, sowie eine KVM-Matrix integriert worden. Bei der raumübergreifenden Netzwerk- und Videoverkabelung wurde größtenteils auf Lichtwellenleiter (LWL) gesetzt. Ein Pool an Videosignalprozessoren steht zur Signal Anpassung und Konvertierung bereit. Die gesamte Infrastruktur basiert auf Audio-Embedded Technologie.
Eine besondere Herausforderung war der Umbau während des laufenden Betriebs, ohne eine Einschränkung der Schnittplatzkapazitäten zu verursachen. Während des Umbaus von jeweils drei Arbeitsplätzen und einem Sprecherraum wurden hierfür temporär drei Migrationsschnittplätze und ein Migrationssprecherraum installiert.

Außerdem wurde eine Grunderneuerung der Räume mit neuen Bodenbelegen und zum Teil baulichen Veränderungen der Raumaufteilung und der elektrischen Installation vorgenommen, die einen straffen Zeitplan erforderten. Abgerundet wurde das Projekt mit individuell angefertigten Schnittplatzmöbeln von den MCI Werkstätten, die höhenverstellbaren Tische entsprechen den aktuellsten ergonomischen Ansprüchen. Darüber hinaus wurde die geräuschemittierende Technik in den zentralen Geräteräumen untergebracht.

Bis zum Oktober 2013 waren planmäßig alle Schnittplätze HD-fähig und das Projekt wurde im Frühjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen.

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