MCI schließt sich der SRT Alliance an

MCI ist seit August 2020 Mitglied der SRT Alliance und verstärkt so seine Kompetenz im Bereich der hochqualitativen Streaming- und AV-Transportlösungen.

Die von MCI ins Leben gerufene XMediaDock Plattform beschäftigt sich gezielt mit der Weiterentwicklung innovativer Broadcast- und ProAV- Lösungen in Zeiten des technologischen Wandels und der Ausrichtung auf zunehmend crossmediale Schwerpunkte. Es dient als multidisziplinäres Kompetenzzentrum, dessen konzentrierter Fokus neben crossmedialen Workflows ebenso auf All-in-One Lösungen, IP-Infrastrukturen (On-Premise, Hybrid oder Cloud), Streaming, KI, aber auch Projektions-, Interaktions- und Kommunikationssystemen im Kontext „Unified Communications“ liegt. Kundenanforderungen, veränderte Arbeitswelten, neue Workflows, Synergien, Kollaboration, Automatisierung oder Einbindung neuer Technologien erfordern immer häufiger gezielte Lösungskonzepte. Das XMediaDock ist MCIs Antwort auf diese Herausforderungen und bietet den nötigen Raum zur Entwicklung passender Lösungen für diese Themenschwerpunkte.

Die intensive Auseinandersetzung mit der Streaminglösung SRT bietet ein spannendes Fundament für zukünftige Übertragungsformen.

 

Tim Grevenitz, Leiter Sales und Marketing: „Die Entwicklung von SRT zeigt eine attraktive Alternative zu den herkömmlichen statischen Übertragungsnetzen der Rundfunkanstalten. Wir beobachten einen schnellen Wandel hin zu Übertragungen über öffentliche Netzwerkstrukturen. SRT bietet unseren Kunden die Möglichkeit hoch performante Streams mit einer geringen Latenz sicher und verlässlich über das Internet zu übertragen. Haivision, Gründer der SRT Alliance, und MCI verbindet bereits seit längerem eine Partnerschaft.“

 

Die SRT-Alliance, die im April 2017 von Haivision gegründet wurde, konzentriert sich darauf, die Grenzen des Live-Streaming mit geringer Latenz zu überwinden, indem sie die Entwicklung des SRT-Protokolls (Secure Reliable Transport) gemeinsam mit Industrie und Entwicklern unterstützt. SRT ist ein kostenloses Open-Source-Videotransportprotokoll, das ursprünglich von Haivision entwickelt und eingeführt wurde um qualitativ hochwertige und sichere Videoübertragung mit niedriger Latenz über das öffentliche Internet zu ermöglichen. Mit über 400 Mitgliedern in der SRT Alliance und einer weit verbreiteten Akzeptanz in der Industrie ist SRT das am schnellsten wachsende Open-Source-Streaming-Projekt.

MCI bot bereits vor der Mitgliedschaft herstellerunabhängige Beratungskompetenz zu SRT-basierten Übertragungsmöglichkeiten und entwickelte im XMediaDock eigene SRT-fähige Übertragungslösungen. So entstand auch der „ABLink“, eine ortsunabhängige, remotefähige Stand-Alone-Lösung für Liveübertragungen, die sowohl über LAN, WLAN als auch LTE nahezu verlustfrei AV-Signale übertragen kann.

 

Fabian Röttcher, Projektleiter für SRT-PoC im XMediaDock: „Bei den Produktionen unserer Kunden und Partner setzen wir bereits seit einigen Monaten SRT als Übertragungsprotokoll ein. Mit einem weiteren Proof of Concept demonstrieren wir die Möglichkeiten einer herstellerunabhängigen Integration in die bestehenden Broadcastworkflows sowohl in der Cloud als auch On-Premise.“

 

Anlässlich des Beitritts in die SRT Alliance entwarf das Team des XMediaDock gemeinsam mit ausgewählten Kunden ein Proof of Concept für mögliche Einsatzpunkte von SRT Übertragungsstrecken im täglichen Broadcastumfeld. Im Rahmen des PoCs wurden unterschiedliche De- und Encoder auf einer Langstrecke unter realistischen Bedingungen validiert und während eines Schaltgespräches und einer Liveüberspielung auf ihre Alltagstauglichkeit hin getestet.

 

Jesús (Suso) Carrillo, Director SRT Alliance Haivision: „Durch die Aufnahme von SRT in ihr Lösungsportfolio verfügt die Studio Hamburg MCI GmbH über die richtige Expertise, um herausragende Streaming-Lösungen für eine Vielzahl von Unternehmen maßgeschneidert anzubieten. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit Integratoren und Lösungsanbietern innerhalb des SRT-Ökosystems.“

 

Mit der Mitgliedschaft in der SRT-Alliance unterstreicht MCI seine Bemühungen, zukunftsweisende Lösungen für den Rundfunk- und ProAV-Sektor zu entwickeln und sich den Herausforderungen zukünftiger Anforderungen zu stellen.

XMedia.Lab 2020 jetzt gut portioniert ansehen.

Bereits im Juni fand MCIs XMedia.Lab statt. Mit der Unterstützung vieler namhafter Hersteller aus dem Broadcast und IT Bereich konnten viele Erkenntnisse zu praxisnahen, innovativen SMPTE 2110 Workflows gewonnen und mit Kunden, Herstellern und Interessierten geteilt werden. Wer die Präsentationen verpasst hat, hat nun die Möglichkeit diese gut portioniert nachzuholen.

 

WDR Lokalzeit Duisburg geht mit von MCI erneuertem UHD Studio On Air

Seit dem 25.05.2020 ist das modernisierte WDR Regionalstudio Duisburg als erstes von insgesamt neun Studios „On Air“. Das Studio ist das erste Studio im WDR, welches dafür vorbereitet ist in Ultra-High-Definition (UHD) zu produzieren. Der WDR kann zukünftig somit insbesondere aus seinen zehn Regionalstudios noch bessere Qualität senden.

MCI plant und realisiert als Generalunternehmer die Installation und Inbetriebnahme der neun Regionalstudios zzgl. dem bereits HD-fähigen Studio Köln, und die Einbindung in die Zentrale Austauschplattform ZAP.  An allen Standorten werden jeweils die Redaktionsräume und Arbeitsflächen zu einem „gemeinsamen Newsroom“ vereint.

Die Planung für die benötigte Produktionstechnik zur Umsetzung des neuen Studiokonzeptes und der Voll-Integration in die vernetze Produktionsumgebung des WDR begann im April 2019. Die Herausforderung lag darin, die zuvor getrennten Bereiche in einem bedarfsgerechten crossmedialen Produktionskomplex zu vereinen und gleichzeitig durch eine Produktion in  UHD fit für die Zukunft zu machen.

Um den Anspruch an die Flexibilität eines modernen Studios und den Anforderungen neuer Kanäle und Sehgewohnheiten gerecht zu werden, sieht das Konzept für die neuen Studios, neben der klassischen Fernseh- und Hörfunkproduktion, einen crossmedialen Bearbeitungsraum vor, in dem Beiträge schnell, flexibel und effizient für alle Ausspielkanäle aufbereitet und bereitgestellt werden können. Zur Verbesserung des Produktionsablaufes setzt der WDR, in Zusammenarbeit mit MCI, bei der Auswahl der Technik auf smarte Lösungen.

Im Zuge der Modernisierung und Umstellung auf die 12G SDI Single Link UHD Technik stand das Projektteam vor der Aufgabe, die gesamte Technik auf ihre UHD-Fähigkeiten hin zu untersuchen und die geeignete Integration zu finden.

Der Regieraum wurde neu geplant, gestaltet und mit vier Arbeitsplätzen ausgestattet. Um zukünftig in UHD produzieren zu können wurde eine Ross Ultrix Videokreuzschiene und ein Ross Video Carbonite Black Plus 12G+ Bildmischer, sowie Grafiksysteme von Avid integriert. Ein Stagetec Auratus Audio Mischpult und die passende Stagetec Nexus Audio Kreuzschiene sorgen auch zukünftig für eine exzellente Audioqualität. Für die klassische Studioproduktion werden Ikegami UHD Boxkameras auf Hubsäulen der Firma Vitec Group genutzt, die durch den schwenk- und neigbaren Kopf auf jede Bewegung der Moderatoren flexibel per Remote aus der Regie einstellbar sind.

Zwei neu geschaffene Presenterflächen wurden für den Selbstfahrerbetrieb geplant und jeweils mit kleinen, einfach zu bedienenden Yellowtec Intellimix Mischpulten  ausgestattet. Ein ARRI Broadcaster 2 Plus Leuchtpanel bietet Journalisten zukünftig die Möglichkeit, sich autark jederzeit auf Internet Verbreitungswege zu schalten. Für eine benutzerfreundliche Bedienung wurden sämtliche Arbeitsplätze mit KVM Systemen von G&D ausgestattet. Um den Überblick über die komplexe Studiotechnik zu behalten, vereint das IP-basierte vsm Studio-Steuerungs-System von Lawo alles unter einem Dach,  stellt alle wichtigen Parameterwerte in Echtzeit bereit und macht diese für die Benutzer zugänglich. So steht einem problemlosen crossmedialen Produktionsbetrieb nichts im Wege.

 

Rafael Paltian, Projektleiter MCI: “Das Studio in Duisburg dient als eine Art Blaupause für die weiteren acht Regionalstudios. Die Herausforderung in der Planung bestand darin, dass jede technische Lösung auf alle neun Studios anwendbar sein musste.  Dadurch soll gewährleistet sein, dass ein Techniker aus Münster ohne weiteres eine Produktion in Bonn, Wuppertal oder Duisburg fahren kann ohne vorherige Technikeinweisung.“

 

Eine weitere Komplexität während des Umbaus lag darin, das neue Studiokonzept in die bestehende und seit Jahren gewachsene vernetze Produktionsumgebung und die zentrale Austauschplattform (ZAP) des WDR zu integrieren.

 

Tom Kupfer, Teilprojektleiter ZAP: „Die Herausforderung besteht darin zusätzliche Funktionen in ein Bestandssystem wie die ZAP, das aus einer Vielzahl von Bestandsfunktionen besteht, zu integrieren, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden. Die Aufgabe des Systemintegrators liegt hierbei vor allem darin mit technischem Sachverstand und Systemübersicht die Leitung des Vorhabens umzusetzen. Zusammen mit unserem Kunden sowie Arvato und IBM ist es bis dato sowohl gelungen das Regionalstudio Duisburg vollständig zu integrieren als auch ZAP-seitig einen kompletten Newsroom umzuziehen.“

 

Die Schnittplätze sind an ein zentrales AVID Nexis Produktionssystem angeschlossen, welches in Köln installiert ist. Das an die ZAP angebundene Playout in den Regionalstudios wird mittels des Produkts HMS ClipBox durchgeführt. ClipBox gibt sowohl SD-, HD- als auch UHD-Clips wieder. Die Wiedergabe von Fill- und Key-Signalen an den Bildmischer ist ebenfalls möglich. Weiterhin wird mittels einer MOS-Anbindung an OpenMedia der beim WDR etablierte Platzhalter-Workflow unterstützt. Dabei werden Beiträge und deren Medienobjekte in OpenMedia angelegt. Der Playout-Server übernimmt das Management und die Verknüpfung der Medienobjekte mit Clips. Im finalen Schritt stellt OpenMedia per MOS einen Sendeplan für das Playout bereit. Bedient wird ClipBox hauptsächlich per Fernsteuerung über den Bildmischer, so dass Playout und Bildmischung an einem Arbeitsplatz vereint werden konnten.

Die zentrale Anbindung an die ZAP und die Modernisierung der Studiotechnik geht auf die crossmedialen Anforderungen der Branche bzgl. Informationsverarbeitung, veränderter Sehgewohnheiten, Geschwindigkeit und Bildqualität ein. Zukünftig können Inhalte flexibel und ortsunabhängig auf allen Kanälen, in jedem gängigen Format und jeder erdenklichen Auflösung verarbeitet und bereitgestellt werden.

Bis Ende 2020 werden noch die Studios in Wuppertal und Siegen mit neuer UHD-fähiger Technik und vollständiger ZAP Anbindung On Air gehen, gefolgt von den restlichen sechs Regionalstudios in Dortmund, Essen, Bielefeld, Aachen, Münster und Bonn in den kommenden zwei Jahren. Aufgrund bestehender technischer Rahmenbedingungen im Bereich der Programmverbreitung, werden die Studios zunächst in HD-Qualität produzieren und senden. Mit Ausbau der Verbreitungswege kann das Programm dann in UHD-Qualität angeboten werden.

MCI freut sich, als technischer Partner des WDR, die Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau der crossmedialen Berichterstattung zu schaffen und gemeinsam diesen Schritt in die Zukunft der modernen UHD Broadcast-Technik zu gehen.

MCI etabliert das XMedia.Lab als Teil des XMediaDock

Das XMediaDock ist der Heimathafen rund um Themen, wie der crossmedialen und digitalen Transformation, und auch kreative Innovationswerkstatt für die Broadcast und proAV-Branche. Im XMediaDock schafft MCI bisherigen strategischen und technologischen Forschungs- & Entwicklungstätigkeiten einen Raum, um schnelle und passende Lösungen für die sich rasant verändernden medialen Rahmenbedingungen zu konzentrieren.

Als Teil des neuen XMediaDocks etabliert MCI auch das XMedia.Lab, welches deutschlandweit als einziger herstellerunabhängiger  Test- und Innovation-Hub für die Erprobung und Validierung technischer Werkzeuge im Zuge der IP-Transformation und den definierten Brachen-Standards steht. Das XMedia.Lab ist eine Weiterentwicklung des seit 2018 erfolgreich durchgeführten IP-Testlabs und fokussiert sich in diesem Jahr auf das Thema der IP-basierten Remote-Produktion. Unter anderem wird ein N-1 Schaltgespräch an einem Remotestandort über ein reines SMPTE 2110-Netzwerk abgebildet. Der Wechsel eines übergeordneten Steuerungssystems wie z.B. Orchestrator, Broadcast-Controller oder Monitoring wird hinterfragt. Weiterhin werden die Fernsteuerung lokaler Grafik-Systeme sowie die zentralisierte Betreuung von Remote Produktionen unter die Lupe genommen.

 

Auch im dritten Jahr können sich Kunden einen praxisnahen Eindruck über den aktuellen Stand der Technik in direkter Verbindung mit Produktionsworkflows verschaffen. Partnern und Herstellern bietet MCI die Möglichkeit sich Anregungen zur Interoperabilität einzuholen und dadurch den Blick auf den Markt zu schärfen. Eine rundum zufriedene Lösung und sozusagen eine Win-Win Situation für alle Beteiligten. Dabei konnte MCI wieder starke Partner und Hersteller für das XMedia.Lab gewinnen. So setzt das XMedia.Lab auf eine SMPTE 2110 basierende Cisco Spine-Leaf Netzwerkinfrastruktur auf. Für die Steuerung und Orchestrierung wurden Lösungen von Imagine Communications, Nevion, Lawo, Ross Video und TSL ins Boot geholt. Unterschiedliche Workflows erfordern entsprechende Transport und Codierungsalternativen wie von DirectOut, Riedel, Dreamchip, DHD, NetInsight, Imagine Communications, Aja, Clear-Com, Ross Video, Cisco und Yamaha. Für einen harmonischen PTP Takt sorgen die Hersteller Meinberg, Plura, Tektronix und Lawo. Für die Sicherheit und Überwachung im Netzwerk sind Lösungen von Skyline und Cisco verantwortlich. Das XMedia.Lab wird in enger Zusammenarbeit mit den Partnern NDR, Logic Media, SHM und Computacenter realisiert.

 

Maximilian Below, Geschäftsführer MCI: „Trotz der diesjährigen Situation werden wir unseren Kunden und Partnern ein Forum für Einblicke und Diskussionen schaffen. Hierzu bedienen wir uns einer interaktiven Webinarform aus einer Mischung aus Videokonferenz mit Hands-On und Livestreams. Dabei nehmen wir Rücksicht auf individuelle Schwerpunkte und kommunizieren weitere Highlights in Kürze.“

 

Das XMediaDock ist ein multidisziplinäres Kompetenzzentrum, das sich auf innovative Broadcast- und proAV Lösungen konzentriert. Crossmediale Workflows, All-in-One Lösungen, IP-Infrastrukturen (On-Premise, Hybrid oder Cloud), Streaming, KI, aber auch Projektions-, Interaktions- und Kommunikationssysteme sind Beispiele hierfür. Aber auch veränderte Arbeitswelten, die durch den digitalen Wandel neu gedacht werden, wie neue Workflows, Synergien, Collaboration, Automatisierungen oder Einbindung neuer Technologien werden im XMediaDock betrachtet.

Neu von MCI: ABLink – Liveschalten per Plug-and-Play von überall!

Der ABLink ist die einfachste Möglichkeit Gäste oder Kandidaten in eine Sendung einzubinden, ohne die übliche Skype- oder Videokonferenzoptik. Per Plug-and-Play können die Gäste, ohne technische Vorkenntnisse, bequem vom heimischen Sofa an der Schalte, dem Stream oder Live-Event teilnehmen.

ABLink-Features auf einen Blick:

  • Von Empfängerseite steuerbare Broadcast PTZ Kamera
  • Professionelle Ringleuchte für perfekte Ausleuchtung ohne Reflexe und Schatten
  • Innerhalb von 90sec einsatzbereit durch intuitive Plug-and-Play Bedienung
  • Rückbild für den Schaltgast über integrierten Monitor
  • Anbindung über LAN, WLAN oder komplett unabhängig über LTE
  • Verwaltung mit gängiger Fernsteuerungssoftware oder eigener Infrastruktur
  • Stream empfangbar via SRT Gateway oder vMix Software
  • Kompakte Maße in handlicher Tasche, 80cm x 80 cm x 40cm, 7,5kg
  • Lediglich 230V Anschluss notwendig

Anwendungsbeispiele:

  • Live Schalten mit Interviewpartnern, wie Politikern, Korrespondenten und Kandidaten von überall
  • Talkshowrunden mit Gästen an unterschiedlichen Standorten
  • Einfache Einbindung von Gebärdendolmetschern in Pressekonferenzen und Shows
  • Livestreamen von Kulturveranstaltungen, Gottesdiensten, Lesungen, Poetry Slams, Theateraufführungen oder Konzerten
  • Fernunterricht an Universitäten und Schulen

Weitere technische Infos unter:
E-Mail: sales@mci.de
Telefon: +49 (0)40 6688-3367

Deutscher Filmpreis mittels vMix Streaminglösung von MCI

92 Nominierte und Laudator*innen des 70. Deutschen Filmpreises 2020 wurden innerhalb der Liveübertragung am 24. April über MCIs vMix Systeme von zuhause in die Sendung geschaltet.

Goldene Lola „Systemsprenger“

Normalerweise wird der Deutsche Filmpreis von der Deutschen Filmakademie als große Gala Show ausgerichtet. Doch wie soll eine Liveshow mit vielen Gästen in Corona-Zeiten produziert werden? Dies war die besondere  Herausforderung für die mit der Produktion des Events beauftrage Firma MBTV. Ein völlig neues Sendekonzept musste her, welches dann von der Deutschen Filmakademie Produktion, der künstlerischen Leiterin Sherry Hormann, MBTV, dem rbb und Studio Berlin, zusammen mit MCI entwickelt wurde.

Die Produktion selbst fand im Studio G der MCI Schwester Studio Berlin in Adlershof statt.  Der rbb verantwortete die Übertragung für die ARD in enger Zusammenarbeit mit Studio Berlin. MCI verantwortete in diesem Team die Bereitstellung und Betreuung der Streaming-Subregien, die auf die IT Infrastruktur von Studio Berlin aufsetzten.

Die 92 Nominierten und Laudator*innen wurden kategoriebezogen, als sogenannte „Caller“ über eigene Devices (Laptop, Tablet…) aus den eigenen vier Wänden, direkt in die 130 minütige Livesendung geschaltet.

Wolfgang Hanke, Abteilungsleiter Medienbetrieb und Mobilität des rbb: MCI designte und fertigte innerhalb von einer Woche eine funktionierende Lösung, sodass wir die neue Produktionsform schon während der Proben ausgiebig für den On-Air Termin testen konnten.

Jedes der drei vMix Systeme wurde einer Kategorie zugeordnet und mit den entsprechenden Nominierten und Laudator*innen in eine Splitscreen Darstellung eingebunden. Hierzu erhielten die Nominierten und Laudator*innen einen Link und wählten sich, ähnlich einer Videokonferenz, über ihren Web-Browser Client direkt auf das entsprechende vMix Pro System in die Sub-Regie ein. Eine Kategorie konnte so bereits zwei Kategorien vor der eigentlichen Live

Bestes Kostümbild „Lindenberg“

Schalte vorbereitet werden (Anrufe, Ton- & Bild-Check und finales Briefing für den „Moment“).

Die 3 Subregien für die Zuschaltung der externen Teilnehmer*innen  waren jeweils mit einer vMix Pro Workstation und AJA Corvid Capture Karte sowie einer produktionsspezifischen Konfiguration ausgestattet. Hinzu kam ein Havarie System. Jedes  System wurde von zwei Operatoren und redaktionell  betreut, wobei der /die Redakteur*in direkt mit den Laudator*innen und Nominierten in Verbindung stand. Insgesamt gab es 19 Kategorien mit bis zu 8 Teilnehmern. Die Systeme selbst, waren über Glasfaser an den rbb Ü-Wagen in einem N-1 Konzept angebunden. Für den Fall einer Unterbrechung des Public-Internets konnten die eingewählten Teilnehmer*innen  immer noch über Audiocodecs eingebunden werden.

Fabian Röttcher, Solution Architect bei MCI: Die hervorragende Zusammenarbeit von der Deutschen Filmakademie Produktion, MBTV, dem rbb, Studio Berlin und MCI und der Wille neue technologische Wege zu gehen, führte zum Erfolg des diesjährigen Übertragungskonzeptes des Filmpreises.

Beste männlich Nebenrolle

Inspiriert von der technischen Machbarkeit eines solch großen Systems, entwickelt MCI aktuell eine „Selbsterklärenden Streaminglösung“ um Live-Schalten weitreichend und technisch unaufwendig, aber ausfallsicher zu ermöglichen.

MCI Team erhält doppelte Verstärkung im Vertrieb

Das Team von Studio Hamburg MCI hat gleich doppelte Verstärkung im Vertrieb bekommen. Nicolai Gajek und Sven Pahlow haben am 1. Januar bzw. 1. April ihre Tätigkeit bei MCI aufgenommen.

„Wir sind sehr glücklich die beiden an Bord zu haben. Unsere Kunden werden sehr von den Produktions- und Praxiserfahrungen profitieren.“, so Tim Grevenitz, Leiter Vertrieb & Marketing bei MCI, „Kunden erwarten heute keine Produkte, sondern individuelle Lösungen. Dem entsprechend haben wir den Vertrieb im Laufe des letzten Jahres lösungsorientierter umgebaut. Die Segmentierung in regionale Sales Manager, Solution-Design und -Engineering gehen genau auf diese Kundenbedürfnisse ein.“

Seit dem 1. Januar ist Nicolai Gajek für MCI als Sales Manager für die Region Ost- und Mitteldeutschland zuständig. Er verantwortet in seinem Gebiet die Betreuung der MCI Kunden und den Ausbau des B2B Vertriebs für innovative Systemlösungen. Gajek war in seiner 21-jährigen Produktionslaufbahn als Toningenieur, Technischer Leiter sowie Produktionsleiter tätig und bringt darüber hinaus verschiedene Erfahrungen im Vertrieb mit.

Sven Pahlow startete am 1. April als im Bereich Presales bei MCI. Er war zuvor als Produktionsingenieur und Ü-Wagenleiter unter anderem bei der Betamobil GmbH und der CBC GmbH tätig. Pahlow bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Außenproduktion sowie Studio- und SNG-Technik mit zu MCI. Sven Pahlow ist für das Solution-Design und -Engineering, speziell basierend auf Systemen der Hersteller Ross Video und DTC, zuständig.

MCI setzt maßgeschneiderte mobile Streaminglösungen ein

Aufgrund der aktuellen Situation suchen Medienhäuser vermehrt nach Wegen, ihre Inhalte dezentral mit Hilfe von Streaminglösungen zu produzieren. Durch die verstärkte Nachfrage kann es schwierig sein, kurzfristige und praktikable Lösungen zu erhalten. MCIs Solutions Team entwickelte hier in kürzester Zeit eine smarte Lösung auf Basis der Software von vMix.

Zuletzt profitiert hat hiervon der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Talkshowgäste sollten zuhause bleiben und von dort live ins Studio gestreamt werden.

“Der rbb fragte eine Lösung an, bei der auf Seiten der Talkgäste keinerlei technisches Know-How notwendig ist. Gleichzeitig sollte die Technik sehr schnell zur Verfügung stehen.”, so Nicolai Gajek, Sales Manager bei MCI.

MCI setzte dies mit der Remote Produktion Software vMix Call auf einer einfachen Workstation AV I/O um. Für den Talk-Gast ergibt sich so einfaches „Plug ‚n‘ Play“ Setup. Sämtliche Einstellungen übernimmt die Regie des rbb per Remote. Neben der Zuschaltung der Talkgäste ermöglicht das System Zuspielungen von Grafiken, Einspielern oder anderen Inhalten.

Eine größere Herausforderung schien die Bereitstellung der entsprechenden Hardware. „Aktuell ist die passende schlüsselfertige Hardware oft nicht kurzfristig verfügbar.“, so Gajek, „Hier konnten wir jedoch unser internes Wissen gut einsetzen und dem rbb die erforderliche Technik im Haus designen und konfigurieren, um den schnellen Einsatz zu gewährleisten.“

Dieses Vorgehen verfolgt MCI auch bei anderen Kunden. Eine individuelle Konfiguration des komplexen Hardware-Software Systems ist jederzeit möglich. Wichtig ist vorab eine Beratung bezüglich der Anforderungen an das System, damit die Wünsche der Kunden sinnvoll umgesetzt werden können.

Beratung rund um unsere Streamingangebote erhalten Sie von unseren Kollegen telefonisch unter 040 / 6688 3616. Weitere Produktangebote im Bereich Livestreaming finden Sie auch online im MCI Shop.

Clear-Com unterstützt HSE24 bei Remoteproduktionen mit Intercom-App AGENT-IC

Studio Hamburg MCI und Clear-Com unterstützen den Homeshopping-Sender HSE24 bei den aktuellen Herausforderungen, vor die die Corona-Krise uns alle stellt. Bei einer kurzfristigen Verlagerung einzelner Produktionsmitglieder ins Home-Office kann das Team von HSE24 mit der Intercom-App AGENT-IC von Clear-Com wie gewohnt arbeiten und kommunizieren.

 

Größte Herausforderung war es, zwar einzelne Mitglieder des Produktionsteams räumlich ins Home-Office umzusetzen, den gewohnten Workflow dabei jedoch beizubehalten. Um dabei ein Echtzeit-Kommando zu gewährleisten setzt HSE24 auf Clear-Coms Intercom-App AGENT-IC.

Norbert Wilinski, verantwortlicher Toningenieur bei HSE24, sagte dazu: „Aufgrund der aktuellen Lage mussten wir unsere Live-Producer teilweise ins Home-Office umsetzen. Dank der nahtlosen Integration der AGENT-IC App von Clear-Com konnten unsere Produktionen mit Personal im Home-Office wie gewohnt Live stattfinden.“

HSE24 nutzt als Kommandosystem die Clear-Com Omega Matrix mit neuester IP-Technologie und der Möglichkeit zur vernetzten Produktion. Die App AGENT-IC wird hier nun über einen lizenzierten IP-Port eingebunden.

Dazu weiter Norbert Wilinski: „Unser Live-Experten-Talk wird mit Agent-IC für die Bidirektionalen Intercom-Strecken vom Hauptstudio zu den weiteren Außenstandorten verwendet. Agent-IC kann hierbei als vollwertige mobile Sprechstelle und für das InEar-Monitoring verwendet werden.“

Clear-Coms AGENT-IC ist eine kostenlose App, die mobile Endgeräte in eine virtuelle Sprechstelle bzw. ein Beltpack umwandelt. AGENT-IC ist kompatibel mit der Clear-Com Eclipse HX Matrix sowie der LQ-Serie. Die Verbindung wird via LAN/WAN/WIFI/3G/4G/LTE ermöglicht.

Mit Hilfe von AGENT-IC können verschiedene Sendestrecken abgebildet werden. Im Bereich Producing und Live-Regie bpsw. Live-Producer aus dem Home-Office bzw. Kommunikation mit der Regie-Crew und Live-Moderation. Bei der Außenübertragung können u.a. Experten aus dem Home-Office eingebunden oder n-1 Strecken sowie Regie- und In-Ear-Kommando aufgebaut werden.

Clear-Coms AGENT-IC App ist im Android Play Store und im iOS App Store erhältlich. Mit der entsprechenden Lizenz wird der Client aktiviert und kann über das Clear-Com Konfigurationsmanagement EHX eingerichtet werden.

Fragen zu Produkten von Clear-Com beantworten wir gerne telefonisch unter 040 / 6688 3382.

Erreichbarkeit und Projekteinsätze: Umgang mit Covid-19

Sehr geehrte Kunden,
die Covid-19 Pandemie stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Selbstverständlich bleiben wir unserer Verantwortung gegenüber unseren Vertragspartnern auch in diesen Zeiten verpflichtet und haben folgende Maßnahmen zur Risikominimierung vorgenommen:

  • Den behördlichen Anordnungen und Empfehlungen wird entsprochen
  • MCI orientiert sich zudem an den dedizierten Empfehlungen des Studio Hamburg Krisenstabes
  • Bisherige Kommunikationswege sind unverändert
  • Sofern möglich arbeiten Mitarbeiter*innen von MCI im Mobile Office
  • Sofern möglich werden Bereiche (bspw. Service) und Projektteams aufgeteilt in Mobile Office und Büro/Einsatztätigkeit
  • Termine durch externe Besucher (Kunden, Lieferanten) werden, sofern möglich, verschoben
  • Videokonferenzlösungen werden auch dort angewendet wo sie im Normalfall ggf. nicht ideal sind
  • Externe Einsätze bedürfen der erweiterten Abstimmung zur Einhaltung des Arbeitsschutzes. Hierzu zählen unter anderem:
    • Die Abstimmung mit den vor Ort Verantwortlichen (im Vorwege)
    • Die Frage nach der Risikoeinschätzung bzgl. des Einsatzortes hinsichtlich der Bedingungen (bspw. Anzahl der Kontakte bezogen auf die Fläche)
    • Das bestmögliche Erreichen des Einsatzortes (PKW statt ÖPNV)
    • Umsetzung der empfohlenen Hygienemaßnahmen (Empfehlung
      Bundesgesundheitsministerium) aller Beteiligten

Für mindestens 14 Tage keine Außentermine und Fernbleiben von MCI, wer

  • Risikogebiete (nach Definition Bundesgesundheitsministerium) besucht hat
  • mit nachweislich infizierten Personen in Kontakt gekommen ist
  • grippeähnliche Symptome aufweist

Wir sind bemüht, einen den Umständen entsprechenden Geschäftsablauf aufrecht zu erhalten, müssen aber, aufgrund der Ausnahmesituation und der sich schnell ändernden Lage und Anordnungen, darauf
verweisen, dass es sich bei den oben benannten Maßnahmen nur um einen zum Datum dieses Schreibens kommunizierten Stand handeln kann.

Der partnerschaftliche, gleichermaßen verantwortungsvolle und lösungsorientierte Umgang zwischen Ihnen, unseren Partnern/Kunden und uns, wird zu einem gewohnt erfolgreichen Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit führen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit unter der Nummer 040 6688-3368 zur Verfügung.